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Neue Geschichten

Im Zeichen der Eiskuh

Was waren das noch für Zeiten, als ich – kompletter Internetfrischling, voller Euphorie über die schier unbegrenzten Kommunikationsmöglichkeiten –die „Eiskuh“ kennenlernte. Eigentlich trägt sie einen anderen Namen, aber der tut nichts zur Sache. Die Eiskuh ist nicht etwa eine geniale Neuzüchtung des deutschen Bauernverbandes, sondern ein Instant-Messaging-Programm mit eingebautem Zufallsgenerator, der mir Kontakte in alle Welt verhieß und mir die Chance geben sollte, mein angestaubtes Englisch auszugraben und auf unterhaltsame Weise aufzufrischen.
Tatsächlich füllte sich meine Buddyliste schnell mit abenteuerlichen Nicknames, deren Inhaber in den unterschiedlichsten Gebieten unseres Planeten beheimatet waren. Ich plauderte mit Indien und Australien, Neu-Seeland und Japan, Russland, USA … Ich bin sicher, meine Augen waren nie so blau wie damals, wenn ich am Rechner saß und mir plaudernderweise die Welt erschloss, die mir nach menschlichem Ermessen zumindest zum Großteil für den Rest meines Lebens versagt bleiben würde. Den Zufallsgenerator benutzte ich, um mich finden zu lassen – neugierig, mit welchem Kontinent ich als nächstes verbunden sein würde.
Nach einigen Wochen konnte ich allein anhand der Uhrzeit des erfolgten Erstkontakts bestimmen, wo sich mein Gesprächspartner befand, ob im Osten der USA oder im Westen Kanadas. Morgens war die Zeit der Australier, abends die der USA, nachmittags Asien und spätabends hatten die Kanadier ihre Eiskuh-Stunde.
Mein Englisch wurde schnell flüssiger, auch wenn die Gespräche meist nicht über die typischen W-Fragen hinauskamen. Wer bist du? Wo bist du? Was machst du? Wie spät ist es bei dir? Dennoch fand ich hin und wieder Gesprächspartner, mit denen mich nach einer Weile eine echte Freundschaft verband. Zwei davon gehören noch heute – fünf Jahre später - zu meinem internetten Alltag und sind wichtiger Bestandteil meines Lebens geworden. Wer sagt, Freundschaft via Internet gebe es nicht, hat bisher nicht die richtigen Menschen getroffen! Sie kann sogar Früchte in Form virtueller Kinder (im Folgenden Websites genannt) tragen.
Irgendwann hatte ich die W-Fragen satt, mein Englisch war inzwischen auch nur noch unwesentlich verbesserungswürdig, und meine diversen Pflichten nahmen immer mehr meiner Zeit in Anspruch. Kurz: der Zufallsgenerator blieb aus, die Buddyliste reduzierte sich zusehends und übrig blieben die oben erwähnten beiden Eiskuh-Kontakte.

Vor einigen Tagen erinnerte ich mich an meine virtuellen Weltreisen und beschloss, es nochmal zu versuchen. Manchmal plagt mich eben das Fernweh.
Ich startete den Zufallsgenerator. Lange musste ich nicht warten, bis mich der Erste in meinem Internet-Wohnzimmer besuchte. Aber etwas war anders als früher …
Die W-Fragen hatten sich verändert. Heute lauten sie: Was bist du? (Mann oder Frau?), Wie siehst du aus? Wieviel wiegst du? … und die alles entscheidende Frage: Was hast du gerade an? (…) Klick. Ich danke der Eiskuh für die einfache Bedienung der Ignoreliste.
Na gut, das war ein klassischer Griff ins Klo. Der nächste potenzielle Gesprächspartner hatte in seinem Profil stehen: „decent conversation only“ und gab sein Alter mit 59 an. Der war sicher an einer richtigen Unterhaltung interessiert. In der Tat, er spielte tapfer das W-Fragen- Spiel, sagte mir, was ich doch für eine „interesting woman“ sei und bestätigte, dass mein Beruf „very rewarding“ sein muss. Dann fragte er … was hast du gerade an? Klick.
Neuer Versuch. Ein irischer Verkehrspilot … sagte er. „Very handsome“ kommentierte ich sein Foto, das er mir nach kurzem Gespräch übermittelte. Er sei Single und heiratswillig … ob nicht ich …? Klar, sagte ich ihm „meet me at Frankfurt airport.“ Hm, eine Nacht müsse er vorher aber schon mit mir verbringen … und überhaupt, wie ich denn zu Sex im Allgemeinen und Cybersex im Speziellen stehe … Klick.
Wenn meine Augen an diesem Abend leuchteten, dann nur, weil sie das zarte Hintergrundblau des Monitors reflektierten.
Am folgenden Tag entschied ich, es noch einmal zu versuchen. Es konnte doch nicht sein, dass alle Internetuser da draußen dem Ruf „Notgeile aller Länder, vereinigt euch!“ gefolgt waren und die Herrschaft übernommen hatten.
Er nannte sich Shadow, in Arkansas sei er zu Hause und seit einem Unfall körperbehindert. Ach, verheiratet sei er auch. Machte ja nix, ich wollte ihm nicht auf die Bude rücken, ich wollte mich unterhalten. Wir sprachen über den Unfall, über seine Familie … und dann? „Wie siehst du aus?“ Der Cursor schwebte bereits über seinem Namen. „Let’s put it that way: I’m too short for my weight.“ Kein Problem, meinte er, er würde mich ans Streckbänkchen fesseln … nackt, versteht sich … und mich auf die richtige Länge ziehen … aber erst nachdem seine Lippen … Klick.

Kanada. Wunderschönes Land, an das ich mich gern erinnere.
Seit zehn Jahren lebe er in Toronto, erzählte Mike, sei aber halb Serbe, halb Grieche. Web-Designer sei er und selbstständig. Hurra, ich hatte ihn gefunden, den Mann, mit dem ich ein Plauderstündchen über seine Wahlheimat, über sein Leben, seine Arbeit führen konnte … dachte ich. Wie es üblich ist, schickte er mir nach einiger Zeit ein Foto. Verdammt, der sah aber richtig gut aus. Dann noch eins … diesmal mit nacktem Oberkörper. Auch nicht übel, auch wenn mir eigentlich schnurzpiepegal war, wie er aussieht. Das dritte Foto zeigte neben seinem leicht verklärten Gesichtsausdruck und der bereits bekannten nackten Brust … eine Spitze … und es war nicht die eines Eisbergs! Klick.

Jetzt reichte es! Der Nächste würde dran glauben müssen. Da werden Frauen zu Hyänen … oder so.
„Rick, 53, NY, just smile with me“. Ok, dann würde ich eben mal ne Runde mit ihm lächeln. Das war ja einfach.
Rick lud mich umgehend in den „Echtzeit-Chat“ ein, das sei persönlicher, ergänzte er. Persönlicher daran ist im Grunde nur, dass man seinem Gegenüber live beim Tippen zusieht. Aber gut, Rick mochte es „more personal“ und vergaß nicht, seinem Motto gemäß jeden Satz mit einem *smile* zu versehen. Ob ich gelegentlich cybere, wollte er wissen. Nein, antwortete ich wahrheitsgemäß. „I miss the english words.“ „Oh, I will teach you – let’s be naughty.“
Wie er aufgrund des von mir statt einer Antwort gesendeten dämlich grinsenden Smilies hot und horny werden konnte, entzieht sich meinem Verständnis, jedenfalls seufzte er: „Oh baby, my cock is so hard now.“
Mein Job war einfach. Während ich im normalen Eiskuh-Fenster eine angeregte Unterhaltung über Wohl und Wehe unserer Websites führte, streute ich im Chat hin und wieder ein internationales „oooooooooh“ oder auch mal ein „hmmm“ ein. „Baby, you know how to please a man“, stotterte er. (Die Tippfehler, die er beim mittlerweile vermutlich einhändigen Tippen machte, kann ich leider nicht widergeben.)
„Yeah, baby – you’re a great lover“, seufzte ich und wandte mich dann wieder den wirklich wichtigen Dingen des Lebens zu. Ihn jedenfalls schien das mächtig anzuheizen, denn er erzählte, Tippfehler inclusive, dass er mich wollte, gleich jetzt, gleich hier. „Moment“, sagte ich im Eiskuh-Fenster, „ich komm gleich zurück“, und wechselte zum Chat, wo ich betont sexy seufzte: „Ooooooooh baby, cum for me now.“ So lange, wie seine Antwort diesmal auf sich warten ließ, muss er meiner Aufforderung wohl nachgekommen sein.
„Did you enjoy it, baby?“ Aber klar doch, ich habe selten so gelacht. Klick.

Seit diesem Tag habe ich den Zufallsgenerator nicht mehr betätigt, dafür aber die ultimative Software-Marktlücke entdeckt! Ich erfinde gerade den ersten internationalen Sex-Chat-Generator. Die virtuelle Gummipuppe. Internationales Vokabular inclusive: Aaaah, ooooh, hmmm. Fantasievolle Programmierer senden ihre Bewerbung bitte an virtualsexdoll@eiskuh.com.
27.4.06 01:04


Früh Aufstehen lohnt sich nicht

Hurra, ich hab?s geschafft, fr?h aufzustehen. Bis zwei am Nachmittag geh?rt der Tag mir. Nix wie ran ans Manuskript. Gestern lief es so gut, da muss doch heute auch noch was gehen ...
Kaffee machen, gen?gend Zigaretten stopfen, schnell ein Toast w?hrend der Rechner hochf?hrt, Rundumblick im Internet. Was gibt?s Neues auf dem Planeten, bei den Drabbles, in meiner Mailbox? Alles im gr?nen Bereich, so mag ich das. Sie haben 10 neue Mails, sagt mein Account. Acht davon Phishing und Spam. L?schen!
Jetzt aber Word ?ffnen, Text aufrufen, das bisher Geschriebene noch einmal lesen, Stimmung einfangen, kurz orientieren und Finger auf die Tasten. Was, zum Teufel, ist denn das f?r ein nerviger Piepton von drau?en? Ans Fenster, nachgucken. Die Hauptstra?e kriegt eine Sch?nheits-OP, der l?stige Warnton geh?rt zu dem Laster, der die rotwei?en Fahrbahnabgrenzungen abl?dt. Macht nix, der wird ja bald leer sein und so lang ist die Stra?e nun auch wieder nicht.
Finger auf die Tastatur. Er ging hin?ber zum Bett. Telefon. Ein liebes Gutenmorgen, kurzer Austausch ?ber das Tagesgeschehen. Bis sp?ter, tsch?ss! Er ging hin?ber zum Be Schei?satz, l?sch ich besser.
Er schloss das Fenster und lie? seinen Blick ?ber den Raum gleiten. Schon besser. Drei Zigaretten sp?ter ?berlege ich immer noch, ob ich dem Prot einen Setzkasten mit ?-Ei-Figuren ins Zimmer h?nge oder doch lieber ein B?cherregal mit den Klassikern der Weltliteratur. Kann mich nicht entscheiden, wird?s halt ein CD-St?nder. Welche Musik h?rt er wohl gern und was sagt das ?ber seinen Charakter aus? Ich wei?, er h?rt am liebsten alles. Finger an die Tasten. Haust?r. Der Postbote hat ein Nachnahmepaket f?r mich. Prima, das Geburtstagsgeschenk f?r T?chterlein klein ist rechtzeitig da. Die wird Augen machen! Ich wei? jetzt: ich geb ihm ne Vitrine mit Sammeltrucks! Dann geh ich der Sache mit dem Musikgeschmack aus dem Weg - oder vielleicht doch einen Stapel Groschen-Western?
Telefon. Unser Haupthaus.
Schlie?lich muss ich um 14.30 Uhr sowieso arbeiten, warum soll ich dann nicht vormittags hochnotwichtige Verwaltungsprobleme diskutieren. Dienstzeiten, wenn ich das schon h?re.
Da f?llt mir ein, ich k?nnte noch nen Kaffee vertragen. Und die gestopften Zigaretten haben auch nicht gereicht. Also los, Kaffeepulver in Milch, Milch in Mikrowelle, aufsch?umen, hei?es Wasser dran, fertig. Zigaretten mach ich lieber nach Bedarf, dann rauche ich auch ein bisschen weniger.
Er lie? seinen Blick durch den Raum gleiten. Hat was von Science-fiction. Als der Raumgleiter sich ins Universum verabschiedete ... Also, ich wei? ja nicht. Vom Hocker haut mich das nicht. Nochmal anders: Er schloss das Fenster und f?r einen Moment seine Augen ... Erinnert mich an Heinz Erhard: ?Nicht nur meine Gro?mutter, auch der Herd war ausgegangen." Wie sagt mein lieber Schreibkollege immer? ?Weg mit dem Dreck!?
Irgendwas wollte ich doch heute noch erledigen? Ach, ich wei? wieder: die CD bezahlen und meine Mutter anrufen. Erst Mutter, sonst vergess ich das wieder und sie nimmts mir wochenlang ?bel.
Ja, hier scheint die Sonne. Ja, nat?rlich muss ich heute arbeiten. Nein, ich hab nicht geh?rt, dass die G?nse vergiftet worden sind. Ja, die Kleine wird staunen, wenn sie ihr Geschenk sieht. Ich? Ich arbeite am Manuskript. Sch?n, dass es dir wieder besser geht. Nein, sonst gibt?s nix Neues. Also dann ... ? ah Moment, es klingelt. Ich ruf dich sp?ter nochmal an.
Schnell zur Gegensprechanlage. Klar kriegst du nen Kaffee bei mir. Komm ruhig hoch. Schau dich nicht um, ich arbeite am Manuskript, hatte keine Zeit zum Staubsaugen. Das sind ja tolle Neuigkeiten. Freut mich f?r dich. Ja, du musst mehr an dich denken, sonst gehst du vor die Hunde. Also, sch?n, dass du mal vorbeigeschaut hast. Pass auf dich auf, wir sehen uns.
Telefon. Ja, das Geschenk ist heute angekommen. Wei? noch nicht, ob ich dann freimachen kann, muss ich erst den Chef fragen. Ich sags dir rechtzeitig. Also, tsch?ss.
Hm, ich seh grad, ich hab ne Mail gekriegt. Die beantworte ich schnell und gucke nochmal, ob?s im Net was Neues gibt. Schlie?lich kann ich sp?ter wieder nicht reingucken. Dann noch schnell Online-Banking aufrufen und die ?berweisung machen. Aber dann.
So sp?t schon? Mist, ich muss unter die Dusche und danach mach ich mir erstmal nen Toast, sonst knurrt mir in der Dienstbesprechung wieder so peinlich der Magen. Aber keinen Kaffee mehr, hab schon Herzrasen.
So, nun sollte ich erfrischt sein. Also: das bisher Geschriebene lesen, ach nee, ich hatte Mutter ja zugesagt nochmal zur?ckzurufen. Ja, da bin ich nochmal. Nee, war nicht die Post, war ne Kollegin. Wart mal, es klingelt. Ich sag einfach mal tsch?ss.
Noch ein Paketdienst. Der Zusteller war ja heute richtig gespr?chig. Sonst kenn ich ihn nur muffig und unfreundlich. Liegt sicher an meiner fr?hlichen Ausstrahlung.
Das bisher Geschriebene lesen, Stimmung einfangen, Finger auf die Tasten. Quatsch, guck mal auf die Uhr!
13.50 Uhr. Jetzt muss ich aber in die P?tte kommen. Ich nehm das blaue T-Shirt, f?r nen Pulli ist es drau?en zu warm. Ende Oktober! Ein letzter Blick auf die Ausbeute des heutigen Tages, bevor ich den Rechner runterfahre: Er schloss das Fenster.Ich glaub, zum Romanschreiben eigne ich mich wirklich nicht.
27.10.05 23:39




Stimmungsbild II

Mit sattem, gleichf?rmigen Ger?usch tuckert der Motor des kleinen Fischerboots.
Ich klettere aufs Vordeck, weg vom Dieselgestank. Hier vorn bin ich allein, darf ungest?rt meinen Gedanken nachh?ngen. Niemand, der mich herausfordernd ansieht, immer in der Hoffnung: ?Die n?chste Frage kann sie nicht beantworten.?
Hier gibt es keine Fragen. Aber Antworten, wenn ich sie zulasse.
Das Wasser erscheint heute tiefblau. Blau ... das verbindet mich mit Zuhause. Vielleicht f?hle ich mich deshalb hier so wohl.
Sonnensterne tanzen auf den kleinen Wellen, wie das spr?hende Funkeln ungez?hlter Wunderkerzen.Ich bin froh, jetzt nicht reden zu m?ssen. Einfach nur da sein und erleben. Den Augenblick genie?en, mit allen Sinnen.
Das sanfte Schaukeln des Boots gibt mir ein Gef?hl der Geborgenheit. Wie das Gewiegtwerden in den Armen eines lieben Menschen. ?Verlass dich auf mich?, scheint es zu sagen. Das Wort Frieden hat f?r mich eine neue Dimension bekommen. Einfach so. Frieden ist die Abwesenheit von Verantwortung und Erwartungen. Nichts, was in dieser Sekunde geschieht, hier oder anderswo, kann ich beeinflussen. F?r nichts, was in diesem Moment geschieht, trage ich die Verantwortung. Ich bin frei und erkenne: wie der Tod der Bruder des Schlafs, so ist Freiheit die Schwester des Friedens.
Wir passieren eine der kleinen Inseln, deren raue Sch?nheit meinen Blick fesselt. Ein Gedicht f?llt mir ein, das ich kurz vor meiner Abreise schrieb: ?Jeder ist eine Insel?. K?nnte ich ihre Gestalt annehmen, w?re ich gern jene kleine, zierliche, die am Horizont auf uns zu warten scheint. Ich m?chte das Spiel der Wellen an meiner K?ste sp?ren, Wind, der ?ber die Wipfel der wenigen B?ume streicht wie eine z?rtliche Hand durch seidiges Haar. Und doch w?rde ich mir w?nschen, dass ab und zu ein Boot anlegt, mir Neuigkeiten bringt vom Leben, mir zeigt, ich bin noch wichtig.

Eine riesige Yacht n?hert sich. Tiefblauer Rumpf, wei?e Aufbauten. Am Heck die Landesflagge. Briten offenbar. Das Emblem daneben kann ich nicht erkennen. Als wollte er das Klischee perfekt machen, geht ein Mann mit gebr?untem Oberk?rper und in wei?er Shorts ?ber das Deck des gewaltigen Schiffs. ?Da schwimmen mindestens 10 Millionen Euro?, ruft Miro mir zu. Und ich wei?, dass ich gl?cklich bin, weil ich gar nicht tauschen m?chte. Ich darf sein, wer und was ich bin. Muss in keine Norm passen, kein Klischee erf?llen, niemandem gefallen. Jedenfalls jetzt und hier nicht. Das Leben hat mir eine Auszeit geschenkt.
24.5.05 16:32




Ein Stimmungsbild

Mittwochmorgen in dem kleinen kroatischen Fischerdorf. Regen prasselt auf das Weinlaubdach. Meine Lunge pfeift bronchitisch ein Lied, dessen Melodie noch niemand geschrieben hat.
Grau und willenlos empf?ngt das Meer die Tropfen, nimmt sie auf, macht sie sich zueigen. Auf der prickelnden Wasserfl?che d?mpelt erwartungsvoll eine hungrige M?we. Die Katzen, die sonst immer ums Haus schleichen, haben sich in eines der verfallenden Steinh?user zur?ck gezogen.
Der geplante Ausflug mit dem alten Fischerboot muss heute ausfallen. F?r den Nachmittag ist ?Bora? gemeldet, sagt Miro, der Pensionswirt und Fischerbootkapit?n und gibt mir zu verstehen, dass der Seegang bei Sturm zu heftig sein wird f?r eine Landratte wie mich. ?Njema problema?, meint Miro, ?gehen wir morgen. Soll sch?n werden, haben gemeldet.? Heimlich nenne ich ihn ?Alexis Sorbas?.


Ein Tag ohne Ausflug hei?t einen weiteren Tag entspannen auf der Insel. Mir f?llt eine Bierwerbung ein: ?Kein Stress, keine Hektik, keine Verpflichtungen.? Passt. Hier ist das Leben irgendwie stehen geblieben. Kein Auto auf der Insel, mit Ausnahme eines ausrangierten L?schfahrzeugs der Freiwilligen Feuerwehr Sowieso aus einem der neuen deutschen Bundesl?nder. Dort ist man vermutlich stolz darauf, ein ?gutes Werk? getan zu haben, die Leute auf der Insel sehen das n?chterner: ?Die laden ihren Schrott bei uns ab und wir sollen noch dankbar sein.? Die Pfade zwischen den H?usern sind f?r Autos gar nicht befahrbar. So steht das Feuerwehrauto wie ein Mahnmal neben der Uferstra?e und rostet nutzlos vor sich hin. Die Inselgemeinde hatte sich nichts als zwei Pumpen und lange Schl?uche gew?nscht.

Dreimal t?glich l?uft die F?hre vom Festland den kleinen Hafen an, bringt Lebensmittel und Baumaterial und spuckt eine Handvoll Leute aus. Einheimische meist. Touristen sind hier eher die Minderheit.
Zwei Holzb?nke gleich neben Post und Tante-Emma-Laden bilden das soziale Zentrum der Insel. Hier treffen sich die Dorfbewohner Tag f?r Tag, schauen aufs Meer und schwatzen, wie sie es immer getan haben. Die jungen Leute sind l?ngst weg. Aufs Festland. Die Insel ist fest in der Hand der Alten.
Gern w?sste ich, was sie sich jeden Tag zu erz?hlen haben. Wenn ich an ihnen vorbeigehe, um mir im Laden Zigaretten zu besorgen, h?re ich sie lebhaft miteinander reden. Irgendwie beneide ich sie. Sprachlosigkeit scheint ihnen fremd.

Noch immer pladdert der Regen und h?lt mich in meinem kleinen Zimmer gefangen.
Wasser ist rar auf der Insel. Regenrinnen leiten den kostbaren Strom direkt in Tanks, wo er darauf wartet, als Brauchwasser wieder in die Freiheit entlassen zu werden. Ein f?nfmin?tiger Duschgang pro Tag, mehr ist dem Trinkwasserbudget der kleinen Pension nicht zuzumuten.

Mein Handy brummt. T?chterlein gro? erkundigt sich, wann ich nach Hause komme. Klar, zur Monatsmitte wird ihr Geld knapp ...

Ich schaue aus dem Fenster. Kein Wind r?hrt sich. Die vert?uten Boote liegen starr. Wie Pfeilspitzen bohren sich Regentropfen in die Wasseroberfl?che. Ein Spiegel mit unz?hligen winzigen Einschussl?chern. So wie die in den Mauern der H?user auf dem Festland. Viele von ihnen tragen noch immer die Zeichen des Krieges, zeugen von einer Vergangenheit, die sich meine Generation kaum vorstellen kann. Miro erkl?rt mir den Krieg, den ich damals nicht verstanden habe. Ich verstehe ihn auch jetzt nicht, f?hle nur fassungslose Ohnmacht und Angst vor der Bestie Hass, die aus friedvollen Nachbarn Todfeinde machen kann. Balkankrieg. Erst heute ahne ich, was dieses Wort bedeutet hat. Erst heute kommt er mir so nah, dass ich weinen m?chte um jedes seiner Opfer. Diejenigen, die gestorben sind, aber auch um diejenigen, die ?berlebt haben. Um den jungen Mann zum Beispiel, der als Soldat tagelang neben der Leiche seines Kameraden eingeschlossen war. Alkohol und Drogen ersetzen ihm heute, was andere ?Leben? nennen.

Es hat aufgeh?rt zu regnen. Boras erste Boten strecken ihre kalten Finger aus, spielen in den Bl?ttern der Olivenb?ume und schicken kr?uselnd einen Gru? ?ber die Wasseroberfl?che, w?hrend die Sonne einen Kampf gegen graue Wolken austr?gt.

Mittwochmorgen auf einer kleinen kroatischen Insel. In drei Tagen fahre ich nach Hause.
16.5.05 11:03


Ohrenbet?ubend

Sie liebte die einsamen Spazierg?nge im Wald, das leise Singen des Windes in den Baumwipfeln, das Rascheln des Laubs unter ihren F??en. Wie an jedem Wochenende war sie ?raus gefahren?, hatte den Wagen an irgendeinem Waldparkplatz abgestellt und ihre Wanderung angetreten. Hier war Frieden. Sissi atmete tief durch. Hier war sie sich nah.

Ein heller Fleck im Unterholz erregte ihre Aufmerksamkeit. Neugierig geworden b?ckte sie sich danach. Ein Heft, eingerissen schon, voller Knicke und Falten, als h?tte es eine lange Reise hinter sich. Achtlos weggeworfen oder verloren gegangen?
Vorsichtig ?ffnete Sissi den zerfledderten Umschlag:

Ich liebe meine kleine Welt und doch m?chte ich weg von hier.
Sissi f?hlte sich unbehaglich, als sei sie gerade dabei, das Briefgeheimnis zu brechen. Doch sie konnte nicht anders. Sie musste weiter lesen:

Als ich hierher kam, dachte ich, das m?sste das Paradies sein. Doch mein Garten Eden ist mir zur H?lle geworden. Eine H?lle, weil niemand, kein Mensch, kein Tier ihn mit mir teilt.
Nach all den Jahren habe ich gelernt, was es hei?t, einsam zu sein.


Sissi schluckte. Was sie in der Hand hielt, waren offensichtlich Aufzeichnungen eines zutiefst ungl?cklichen Menschen. So viel war klar. Oder hatte der Text keine tiefere Bedeutung? Hatte sie vielleicht nur ein Fragment eines Romanentwurfs aufgelesen? Sie wollte es genau wissen, schob das Heft in ihre Jackentasche und kehrte um.

Sp?ter sa? Sissi in ihrem gem?tlichen Wohnzimmer, eine dampfende Tasse schwarzen Tees vor sich auf dem Tisch, das Heft in der Hand. Sie las weiter:

Wie k?nnte ich diese Qual beschreiben? Ich wei? es nicht. Es ist, als lebte ich unter einer Glasglocke, in Harmonie mit mir und mit sonst nichts.
Immer ?fter frage ich: ?Warum ich?? Doch nichts und niemand kennt die Antwort. Mein Refugium, ich hatte es f?r meine Rettung gehalten, f?r die L?sung meiner Probleme. Stattdessen hat es mich selbst zu meinem gr??ten Problem gemacht.


?Stattdessen hat es mich selbst zu meinem gr??ten Problem gemacht.?, las Sissi leise und schloss einen Moment lang die Augen, um den Satz auf sich wirken zu lassen. Sie sp?rte so viel Verzweiflung, soviel Hoffnungslosigkeit heraus, dass Tr?nen in ihre Augen schossen. Verwirrt ?ber so viel Emotion f?r einen Text, dessen Sinn sie nicht verstand, dessen Schreiber ihr unbekannt war, lie? sie das Heft sinken.
Weil sie sich selbst darin erkannte? Sie konnte nicht anders, musste weiterlesen:

Ich kann den Tag nicht vergessen, an dem alles begann. Ich wurde von einem lauten Brummen geweckt, dessen Ursprung ich mir nicht erkl?ren konnte. Nach ein paar Minuten, in denen ich mich ratlos umgesehen hatte, erkannte ich die Fliege, die ruhelos durchs Zimmer flog, als den Verursacher des ohrenbet?ubenden Ger?uschs. Unm?glich!, dachte ich. Doch es gab keine andere Erkl?rung. Schon im n?chsten Augenblick zuckte ich zusammen. Ein Knall beendete das Brummen. Die Fliege war gelandet. Ersch?pft vom rastlosen Flug sa? sie auf meinem Nachttisch.
Ich w?hnte mich in einem Traum, versuchte, daraus zu erwachen. Vergebens! Der L?rm eines am Haus vorbeifahrenden Autos lie? meinen Kopf nahezu zerbersten. Ich wusste nicht, was geschehen war, aber ich wusste, dass ich schleunigst zu einem Arzt musste. Nein! Der Arzt musste zu mir kommen. Wenn dieses Ph?nomen von Dauer war, w?rde ich den Weg zu ihm nicht ?berleben.

Das Telefonat war unertr?glich. Ich glaubte zu sp?ren, wie die Trommelfelle in meinen Ohren flatterten, als die Stimme der Sprechstundenhilfe mir wortreich zusagte, ?der Herr Doktor? werde binnen einer Stunde bei mir sein. Ich nutzte die Zeit, um mich gegen die Ger?usche zu sch?tzen, deren Lautst?rke mich um den Verstand zu bringen drohte. Irgendwo in der Nachttischschublade fand ich eine Schachtel Oropax, die noch aus den Zeiten stammte, als ich zur Nachtschicht im Aluminiumwerk eingeteilt war. Ich beeilte mich, meine Geh?rg?nge damit zu verstopfen, doch auch jetzt h?rte ich das Brummen der Fliegenfl?gel so laut, als bef?nde sich ein Hubschrauber unmittelbar neben mir im Landeanflug. Ich kramte meinen dicksten Wollschal aus dem Schrank und wickelte ihn mir um den Kopf. So war der Ger?uschpegel zu ertragen.
Der Arzt diagnostizierte eine stressbedingte dissoziative Sensibilit?tsst?rung, injizierte ein Beruhigungsmittel und verordnete mir ein paar Tage Bettruhe. Es ?nderte sich nichts. Bei seinem n?chsten Besuch sah der Doktor beunruhigt aus, empfahl mir, einen Facharzt aufzusuchen. Eine Menge Spezialisten bekam ich in den folgenden Wochen zu Gesicht. Noch heute meine ich, die Blicke der Leute zu sp?ren, angesichts des merkw?rdigen Bildes, das ich abgab, mit meinem um den Kopf gewickelten Schal. Vom Hals-Nasen-Ohren-Arzt ging ich weiter zum Neurologen, von dort zum Psychologen, doch keiner konnte mir helfen. ?Organisch ist bei Ihnen alles in Ordnung, Herr Kr?ger?. Also musste etwas in meiner Seele nicht stimmen. Sogar dem station?ren Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik stimmte ich zu, immer noch in der Hoffnung, die Spezialisten w?rden mich heilen.
Die anderen Patienten, ?rzte, Pfleger, Schwestern ? alle wussten, dass sie sich mir auf Zehenspitzen n?hern mussten und nur im Fl?sterton ansprechen durften. Jedes Ger?usch, das diese Lautst?rke ?berschritt, lie? mich schmerzerf?llt aufschreien. Nach sechs Wochen fl?sterte der Chefarzt: ?Herr Kr?ger, ich f?rchte, wir k?nnen nichts f?r Sie tun.? Ich war entlassen.
Mit Oropax und Wollschal ausgestattet ? etwas Besseres war auch den Herren Spezialisten nicht eingefallen ? nahm ich den ersten Bus nach Hause.
Zu meinem Arbeitsplatz in der Fabrik w?rde ich nicht zur?ck kehren k?nnen. Der Maschinenl?rm, schon fr?her trotz Geh?rschutz unertr?glich, w?rde mich heute t?ten, dessen war ich sicher. Einer Eingebung folgend, stieg ich bei der Fabrik aus dem Bus. Ich betrat das Geb?ude. Am Empfang br?llte mich der Pf?rtner an: ?Servus, Jupp, altes Haus! Biste wieder gesund?? Ich zuckte zusammen. Meine Schalld?mpferkonstruktion war dieser Verbalattacke nicht gewachsen. Ich antwortete nicht, lie? Emil einfach stehen und lief auf Zehenspitzen weiter zu den Umkleider?umen. Spind 47 ? darin lag mein Industrie-Schallsch?tzer. Den Schl?ssel hatte ich nie vom Bund abgenommen. Schnell ?ffnete ich den schmalen Schrank. Geh?rschutz, Blaumann, Helm und die Tageszeitung von meinem letzten Arbeitstag, der nun schon mehr als drei Monate zur?cklag ? alles packte ich in die Reisetasche, an die ich mich klammerte, seit ich die Klinik verlassen hatte. Wie ein Dieb schaute ich mich um, in der Angst, einer meiner ehemaligen Kollegen k?nnte mich entdecken und in kumpelhaft-lauter Manier begr??en. Doch alles ging gut. Dem Pf?rtner winkte ich wortlos zu, als ich das Geb?ude verlie?. Zehn Minuten Fu?weg noch, dann w?rde ich zu Hause sein. Dort...


An dieser Stelle fehlten wohl einige Seiten. Sissi nutzte die Gelegenheit, um sich einen weiteren Tee aufzubr?hen. Ihre Gedanken waren bei dem soeben Gelesenen.
All jene Ger?usche, die f?r sie Harmonie und Behaglichkeit bedeuteten, das Ticken der Wanduhr, das Schnurren der Katze, die in der Hoffnung auf Futter um ihre Beine strich, f?r Jupp waren sie zur H?lle geworden. Sissi versuchte sich vorzustellen, was Jupp empfinden musste, wenn ein Gewitter tobte, wenn ein Hund bellte oder eine Wespe auf ihn zuflog. Das Sprichwort ?Er h?rt die Fl?he husten? hatte f?r den Mann eine grausame Bedeutung bekommen.
Sissi versorgte die Katze, nahm das Tee-Ei aus der Tasse und zog sich wieder auf die Couch zur?ck. Wie unter Zwang griff sie nach dem Heft.

... abgelegen im Wald. Die Annonce in der Tageszeitung war schon drei Monate alt gewesen, als ich sie entdeckte. Trotzdem hatte ich angerufen. Und einmal im Leben hatte auch ich Gl?ck. Das kleine H?uschen im Wald war noch frei und wie f?r mich gemacht. Kein Wunder, dass au?er mir niemand interessiert gewesen war, das Haus zu mieten: Elektrizit?t und Telefon gab es hier nicht.

Leider war auch diese Umgebung voller Ger?usche. Ohrenbet?ubender Ger?usche! Das Rascheln des Laubes unter den F??en von M?usen, Hasen und Rehen, die Warnrufe des Eichelh?hers, das Pl?tschern der nahen Quelle. Selbst hier in der Abgeschiedenheit stand mein Geh?r unter Dauerbeschuss. Der Industrie-L?rmsch?tzer machte mein Dasein gerade so ertr?glich. Ich wurde zum Einsiedler. Meinen einzigen Kontakt zur Au?enwelt hatte ich einmal im Monat, wenn ich in die Stadt wanderte. Mein Weg f?hrte mich dann zum Postamt, wo ich fast immer entt?uscht vor meinem leeren Postfach stand. Niemand, der mir schrieb. Gelegentlich ein amtliches Schreiben, das mich ?ber meinen Status als Berufsunf?higer informierte ? aber niemand, der mich vermisst h?tte. Manchmal hob ich ein paar Euro bei der Bank ab, um mir im Supermarkt Gegenst?nde zu besorgen, die ich in meiner Kate nicht selbst herstellen konnte. Die Blicke der Leute st?rten mich l?ngst nicht mehr.

Bis ich eines Tages IHR in die Augen sah. Sie schaute mich an ? verwundert und am?siert ? f?r einen Moment sp?rte ich, was ich wirklich vermisste. Eine Hand, die mir z?rtlich durchs Haar strich. Einen K?rper, der sich an mich schmiegte. Einen Mund, der mir Worte der Liebe ins Ohr fl?sterte. Der Blick in ihre Augen machte meine Einsamkeit greifbar, lie? die H?lle meiner Abgeschiedenheit mit all ihrer Gewalt ?ber mich hereinbrechen. Ich wandte mich ab und beeilte mich, in mein H?uschen zur?ckzukehren.

Von diesem Tag an war alles anders. Selbst ged?mpfte Ger?usche erschienen mir nun unertr?glich. In meinem Kopf hallte eine Erkenntnis wider: ?Du bist ein verdammter Freak. Ein Au?enseiter.? Mein Refugium erschien mir wie ein Gef?ngnis. Ich hasste mich, hasste meine Ohren. Nein, ich hasste sie nicht. Ich HASSE sie.

Das Messer, das ich beim Ausflug in die Stadt gekauft habe, wird mein Problem l?sen. Hoffentlich! Mullbinden und Desinfektionsmittel liegen bereit. Ich wei?, dass die Schmerzen schlimmer sein werden, als der Schmerz, den das lauteste Ger?usch produzieren kann. Doch er wird vorbei gehen. Und dann... Stille?


Hier endeten die Aufzeichnungen.

?Wer zu h?ren versteht, h?rt die Wahrheit heraus, wer nicht zu h?ren versteht, h?rt nur L?rm.? Das chinesische Sprichwort kam Sissi in den Sinn, w?hrend sie ihre Jacke anzog, das Heft in die Jackentasche schob, nach dem Autoschl?ssel griff und die Wohnung verlie?.

Beim Waldparkplatz angekommen, stellte Sissi den Wagen ab, stieg aus - und lauschte.
1.3.05 10:25


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