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Noch ein Häppchen


erscheint in der Anthologie: Das Helena-Syndrom, vom Zwang, sch?n zu sein
ISBN: 3-935982-56-9
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?Ich liebe dich?, hat er damals zu mir gesagt.

Doch seine Worte meinten etwas anderes. Heute wei? ich das.



M?hsam hebe ich meinen Arm, um die Klingel neben meinem Bett zu erreichen.

Ich habe Hunger!

?Guten Morgen, meine S??e. Sch?n, dass du schon ausgeschlafen hast. Ich bringe dir gleich Fr?hst?ck.?



Er ist noch immer ein attraktiver Mann. Sogar nach f?nfzehn Jahren Ehe sehe ich das. Ein Wunder, dass er sich damals f?r mich entschied. F?r das Pummelchen, das niemandem auch nur einen zweiten Blick wert gewesen war.

Ich dachte, mein Herz wollte stehen bleiben, als er mich ansprach. Auf dem Weg zur Universit?t hatte ich ihn fast t?glich in der U-Bahn gesehen. Ein Traummann. Gro?, schlank, dunkles Haar, braune Augen. MEIN Traummann. Jeden Morgen hatte ich ihn mit verstohlenen Blicken gemustert, aber ich wusste: ein solcher Mann war unerreichbar f?r mich.

Dann kam jener Morgen, an dem er sich auf den freien Platz neben mir setzte und zu plaudern begann, als sei es das Nat?rlichste der Welt. Ich war nicht der Typ Frau, der von M?nnern angesprochen wird!

?Ich habe Sie sch?n ?fter gesehen. Fahren Sie zur Arbeit??

Ich sp?rte genau, wie ich rot wurde und je mehr ich es zu unterdr?cken versuchte, umso mehr schien ich zu gl?hen.

?Zur Uni?, gab ich knapp zur?ck.

?Aaaah, eine intelligente junge Dame also. Was studieren Sie, wenn ich fragen darf??

?Mathematik und Physik auf Lehramt.?

Er wirkte beeindruckt. Jedenfalls schwieg er f?r einen Moment. Einen Moment zu lang, f?r mein Gef?hl, denn ich glaubte, seinen absch?tzenden Blick auf meinem viel zu sehr gepolsterten K?rper zu sp?ren.

?W?rden Sie mit mir Essen gehen? Heute Abend vielleicht?? Seine Frage traf mich unvorbereitet. Bevor ich noch ?ber eine passende Antwort nachdenken konnte, hatte mein Mund schon gesprochen: ?Ja, gern!?

So hatte es angefangen.



?So, mein Schatz, hier ist dein Fr?hst?ck. Die R?hreier mit besonders viel Speck, so wie du es am liebsten magst, nicht wahr?? Er stellt das Gestell ?ber mein Bett und platziert das ?bervolle Tablett darauf. ?Vorher aber den Haferschleim ? viel Zucker, viel Sahne. Ich wei? doch, was meine Liebste braucht!?

Dankbar l?chele ich ihn an, als er mir den L?ffel zum Mund f?hrt. Noch immer liebe ich diesen Blick, mit dem er meinen K?rper misst. Ich werde geliebt. Er ist stolz auf mich. Oder?

?Du bist so sch?n!? Er st?hnt es fast, als wenig sp?ter seine Hand im Waschlappen ?ber meinen K?rper wandert. F?r ihn ist es der sch?nste Moment des Tages. Jeden Quadratzentimeter meiner Haut ber?hrt er. Jeden! ...
29.11.04 22:28
 


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


el commandante / Website (29.11.04 22:44)
hab alles gelesen. gratuliere. meinen letzten blog widme ich dir


teuker / Website (29.11.04 22:45)
hey, du machst mich verlegen!

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