Geschichten, Gedichte, Gedanken
adopt your own virtual pet!


  Startseite
    News
    Neue Geschichten
    Meine (Kurz-)Geschichten
    Meine Drabbles
    Meine Gedichte
    Meine Gedanken
    Meine Veröffentlichungen
    Meine Websites
    Wo ich mich sonst noch zu Hause fühle
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 



  Links
   
   Die Frau hinter der Tür
   Gedichte Geschichten Geschreibsel
   Der Märchenonkel
   Reflexionen



The Frameguard's Privathomepages-Toplist
Ein Service von
Meine Bilder bei pixelio.de

http://myblog.de/teuker

Gratis bloggen bei
myblog.de





Waschtag


erschienen in Ausgabe 08/05 der Zeitschrift KURZGESCHICHTEN ISSN 1613-432x

Yeah, yeah, yeah! Ein nicht n?her zu identifizierendes Gr?hlen erklang hinter der T?r, die einen der drei Ausg?nge aus diesem Raum, der wohl ein Wohnzimmer darstellte, bildete.

?Sie m?ssen entschuldigen?, murmelte Klaus und bem?hte sich, seiner Verlegenheit einen m?glichst erotischen Touch zu geben, als er der Kommissarin erkl?rte:

?Das h?rt er schon seit ...?

Gerade rechtzeitig erinnerte er sich daran, dass Frauen darauf stehen, wenn ein vermeintlich starker Mann Schw?che zeigt. Schnell quetschte er ein paar Tr?nen aus seinem linken Auge. Dort wo das rechte h?tte zu finden sein sollen, zierte eine modisch schwarze Augenklappe sein Gesicht. Klaus empfand das nicht als Handicap, im Gegenteil: So was wollen die Weiber doch. Charaktergesicht statt Milchbubifresse, lautete seine Devise und der Erfolg gab ihm Recht. Kein Discobesuch endete ohne One-Night-Stand, kein erstes Date ohne zweite Verabredung. Klaus war ein Weiberheld par excellence.



?Lassen Sie nur?, antwortete Inge Wischnewski, von ihren m?nnlichen Kollegen sp?ttisch auch der Rauschgoldengel genannt, und enthob Klaus damit der Aufgabe, den begonnenen Satz zu beenden. ?Vermutlich ist das seine Art, den Tod ihres Mitbewohners zu verarbeiten.?

Ganz Gentleman besann sich Klaus auf seine guten Manieren:

?Bitte setzen Sie sich doch! Was kann ich f?r Sie tun? Ich dachte, die Untersuchungen seien abgeschlossen.?

Inge Wischnewski strich ihren Minirock glatt, als sie auf der wuchtigen Couch Platz genommen hatte. Zwar war sie dem m?nnlichen Geschlecht alles andere als abgeneigt und dieser Klaus L?mmle hatte ganz sicher einen besonderen Reiz, aber er war nun einmal ein Verd?chtiger. Flirten verboten!



Noch bevor sie ihr Anliegen vorbringen konnte, st?rmte Klaus auf die T?r zu, riss sie auf und br?llte:

?Mach jetzt endlich diese verdammte Musik aus! Das kann ja kein Mensch mehr ertragen!?

Ohrenbet?ubendes She loves you, yeah, yeah yeah war die einzige Antwort, die er erhielt.
...
29.11.04 19:28
 


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung