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Like a puppet on a string

I wonder if one day that
You'll say that you care
If you say you love me madly
I'll gladly be there
Like a puppet on a string

Als ich ein kleines M?dchen war, geh?rte dieser Song zu meinen Lieblingsliedern. Ich h?rte die Musik. Ihre Fr?hlichkeit. Sah Fernsehshows, in denen die S?ngerin als Marionette auftrat und hielt das Ganze f?r einen riesigen Spa?. Die Bedeutung der Worte kannte ich jedoch nicht.
Die Leichtigkeit der Melodie bezaubert mich noch immer. Jetzt aber verstehe ich auch den Text ? und die Unbeschwertheit weicht meinem Spiegelbild.
Like a puppet on a string ...

17.7.05 21:21


Kurzgeschichten Planet präsentiert ...




Hinter meiner T?r lebt eine Frau ...

Was so harmlos beginnt, ist der Auftakt zu einem Feuerwerk seltsamer Begegnungen, aufregender Erlebnisse und unerkl?rlicher Ph?nomene.
Tauchen Sie ein in das Reich der Fantasie, reisen Sie mit uns in den Orient, besuchen Sie Friedh?fe und dunkle Gassen. Ergr?nden Sie Geheimnisse in finsteren Kellern oder fahren Sie doch einfach einmal mit der Bahn ...?!

28 Kurzgeschichten werden Sie gefangen nehmen, verzaubern, begeistern.

Hinter meiner T?r lebt eine Frau ...

?ffnen Sie die T?r und treten Sie ein!

"Die Frau hinter der T?r"
ISBN 3-935982-48-8

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20.7.05 13:47


Gewitterstimmung

Wenn Blitze die mondlose Nacht erhellen, Donnergrollen in den Gl?sern vibriert und Regen mir pladdernd Erfrischung verspricht, dann ?ffne ich die Fenster und bin Zaungast bei diesem faszinierenden Schauspiel.
Glei?ende Blitze tauchen den Wald in gespenstisches Licht. Momentaufnahmen.
Schon in der n?chsten Sekunde nur noch Erinnerung. Unwiederbringliche Augenblicke. Genau diesen Blitz in seiner bizarren Form werde ich nie wieder sehen. Ich bin Zeuge einer Urauff?hrung, deren Wiederholungen nie das Original erreichen, immer anders sein werden.
Dort am Fenster lasse ich meine Gedanken ziehen, mit den Wolken, die der Sturm vor sich herpeitscht, schneller und immer schneller. Ich versuche nicht, sie zu halten. Lasse sie gehen. Lasse los. So, wie ich schon immer jeden weiterziehen lie?, kampflos und doch besiegt.
?Bleib doch?, konnte ich nur denken. ?Bitte geh?, hab ich immer gesagt. Man kann keinen Menschen halten, der beschlossen hat, weiterzugehen. Ich habe es nie versucht.
Alle sind sie weitergegangen. Keiner schaute zur?ck. Aber ich sah ihnen hinterher. Lange. Viel zu lange. Manchmal noch winkte ich einen zaghaften Gru?, den sie nicht sahen. Meist aber wischte ich mir nur eine Tr?ne aus dem Augenwinkel.
Sie setzten ihren Weg fort und ich blieb irgendwo auf ihrer Strecke zur?ck.
Wie ein Pfeil bricht ein Blitz aus den Wolken heraus, ein groteskes Gebilde, das mir ein ?Oh? entlockt. So wie das ?Oh? der Zuschauer beim Feuerwerk. Staunend, bewundernd, anerkennend. Lob f?r den begnadeten Pyrotechniker, der dieses Wunder vollbracht hat.
Nein, ich glaube nicht an den gro?en Feuerwerker da oben, der unsere Geschicke lenkt. Folge stattdessen dem Prinzip von Ursache und Wirkung. Ich wei?, es gibt keinen Zufall. F?r alles, das heute geschieht, hat es gestern, oder vorgestern oder sonst irgendwann eine Ursache gegeben. Mein Leben ein Netzwerk von Ursachen und Wirkungen, die wiederum neue Ursachen darstellen. So ergibt am Ende alles wieder einen Sinn. Auch das, was mir heute noch v?llig sinnlos erscheint.
Das Grollen verklingt, wird verzehrt vom gleichm??igen Pl?tschern des k?hlen Landregens, mein Feuerwerk nur noch ein blasses Aufflackern, wie ein Versprechen: ?Ich komme zur?ck?.
Wieder muss ich loslassen.
Als ich das Fenster schlie?e, muss ich l?cheln.
Im Grunde bin ich doch nur ein altgewordenes Kind.
28.7.05 01:53





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